EMAS-Validierung für ein transparentes, europäisches Umweltmanagement der LaSelva Bio-Feinkost Unternehmensgruppe

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EMAS-Validierung für ein transparentes, europäisches Umweltmanagement der LaSelva Bio-Feinkost Unternehmensgruppe

Gräfelfing & Albinia – Orbetello (Toscana), November 2025: Stehen Bio-Pioniere perse für eine ressourcenschonende und -erhaltende Lebensmittelproduktion? Zusätzlich zum ökologischenLandbau gilt es, den direkten und indirekten Umweltschutz in Produktion, Produkt- und Liefermanagement nachzuweisen und transparent weiterzuentwickeln. Die bayerisch-toskanisch aufgestellte LaSelva Bio-Feinkost Unternehmensgruppe hat sich bewusst für die Einführung eines europäischen Umweltmanagementsystems nach dem „Eco-Management und Audit Scheme“ (EMAS) entschieden. Der deutsche Vertrieb mit Lager und Logistik, das italienische Bio-Landgut mit Hofmanufaktur und die Tomatenverarbeitung im toskanischen Donoratico, zuletzt Ende November, haben ihre ersten Audits erfolgreich bestanden. Sie starten nun das systematische, nach Vorgaben der EMAS-Verordnung funktionierende Umweltmanagementsystem. Mit dabei ist die erste veröffentlichte Umwelterklärung des deutschen Standortes.

1980 begann LaSelva Gründer Karl Egger mit dem Anbau seiner ersten Tomaten in der südlichen Region Maremma und kurbelte so den Bio-Landbau in der Toskana an. Er selbst war Mitgründer von Naturland e.V. LaSelva wurde das erste internationale, von dem Anbauverband zertifizierte Bio-Unternehmen. Heute reifen auf dem Bio-Landgut zirka 50 Kulturen.
Zur LaSelva società bioagricola a r.l.u. in Albinia – Orbetello (GR) gehören die von Naturland Fair zertifizierte Landwirtschaft mit weitgehend geschlossener Kreislaufwirtschaft, mediterraner Wald mit Rückzugsgebieten für die Tierwelt und unbewirtschaftete Flächen. Eine Manufaktur am Hof, Weinbau und Weinkeller sowie die Verarbeitungsanlagen der La Dispensa di Campagna s.r.l auf 18.000 m² in
Donoratico sind entstanden. Über 250 Bio-Artikel werden heute aus der südlichen Toskana, aus weiteren Regionen Italiens und durch die Münchener LaSelva Toskana Feinkost Vertriebs GmbH international vertrieben.

Erste Umwelterklärung: ab sofort online.
Trotz seiner offensichtlich enkeltauglichen Landwirtschaft möchte LaSelva mehr: „Wir nehmen das legitime Interesse unserer Gesellschaft ernst, sich über Umweltleistungen auf direktem Weg transparent informieren zu können. Dazu gehört eine dokumentierte Faktenlage, die durch eine neutrale Instanz vorgegeben und geprüft wird“, betont Andreas Englmeier, Geschäftsführer der LaSelva Toskana Feinkost Vertriebs GmbH. Hierzu dient im Rahmen von EMAS eine regelmäßige Umwelterklärung, die ihren Fokus auf die ökologische Nachhaltigkeit setzt und online einzusehen ist.
Alle bisher durchgeführten und auch neu beschlossenen Umweltmaßnahmen wurden dokumentiert. Diese Umwelterklärung ergänzt ab sofort die Nachhaltigkeitsberichte von LaSelva, die seit 2017 zudem über Soziales und Lebensmittelsicherheit informieren. Ende November fand das letzte EMAS-
Audit in der Tomatenverarbeitung durch einen italienischen Gutachter statt. Im Turnus von zwei Jahren werden die Prozesse mit weiteren Audits überwacht und alle vier Jahre revalidiert.
Die Münchner wurden bei der Validierung von der Registrierstelle EMAS der Industrie und Handelskammer für München und Oberbayern (IHK) begleitet und registriert sowie von einem unabhängigen EMAS-Umweltgutachter geprüft.